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Wärmedämmung

Zurzeit hoher Energiekosten und starken Klimaschwankungen stellt sich für fast jeden Hausbesitzer die Frage nach der richtigen Dämmung.

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FRAGEN & ANTWORTEN

 

Was ist eine WDVS Dämmung?

Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die am häufigsten eingesetzte Methode zur Fassadendämmung bei Wohngebäuden. Dabei werden Dämmplatten direkt auf die Außenwand geklebt oder gedübelt und anschließend mit einer Armierungsschicht und Putz versehen.

Das System besteht typischerweise aus mehreren Schichten:

Ziel ist es, Wärmeverluste über die Außenwände deutlich zu reduzieren und den Energieverbrauch des Hauses zu senken. Da ein großer Teil der Heizenergie über ungedämmte Fassaden verloren geht, gehört WDVS zu den effektivsten Maßnahmen bei der energetischen Sanierung. WDVS wird vor allem bei Bestandsgebäuden eingesetzt, kann aber auch im Neubau eine Rolle spielen.

 

Wie funktioniert ein WDVS?

 

Ein WDVS reduziert den Wärmeverlust über die Außenwände, indem es eine durchgehende Dämmschicht um das Gebäude legt und so Wärmebrücken minimiert.

Ohne Dämmung entweicht bis zu 30% der Heizwärme

durch die Fassade nach außen.

Mit WDVS bleibt diese Wärme im Gebäudeinneren,

wodurch weniger nachgeheizt werden muss.

Im Winter bleibt die Heizwärme im Haus, im Sommer dringt weniger Hitze ein. Dadurch stabilisiert sich die Innentemperatur und der Energiebedarf sinkt.

 

Was kostet eine WDVS Dämmung?

 

Die Kosten für eine WDVS Dämmung liegen in der Praxis meist zwischen 180 € und 220 € pro m².

Für ein typisches Einfamilienhaus ergeben sich daraus durchschnittliche Gesamtkosten von rund 38.000 €. Die meisten Angebote liegen dabei im Bereich zwischen 30.000 € und 40.000 €.

Die tatsächlichen Kosten hängen vor allem ab von:

Wie viel spart man mit WDVS?

 

Mit einer WDVS Dämmung lassen sich b

is zu 30 % der Energiekosten einsparen.

Wie hoch die tatsächliche Einsparung ist,

hängt stark vom Ausgangszustand ab:

Ein Beispiel:

Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit jährlichen Energiekosten von 2.000 €

lassen sich rund 600 € pro Jahr einsparen.

Je schlechter die bestehende Dämmung,

desto größer der Effekt.

Welche Förderung gibt es für WDVS?

 

Für eine WDVS Dämmung gibt es staatliche Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).

Aktuell sind bis zu 20 % Zuschuss über die BAFA möglich, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen:

Für die Fassadendämmung bedeutet das konkret: Der U-Wert der Außenwand muss nach der Sanierung bei maximal 0,20 W/(m²·K) liegen.

In der Praxis entspricht das meist einer Dämmstärke von etwa 160 mm, kann je nach Dämmstoff jedoch auch mit geringerer Dicke erreicht werden (z. B. bei leistungsfähigeren Materialien).

Die Förderung reduziert die effektiven Kosten deutlich und ist oft entscheidend für die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme.

Welche Materialien gibt es?

 

Bei WDVS kommen vor allem vier Dämmstoffe zum Einsatz:

Das Material beeinflusst Kosten, Dämmleistung und Eigenschaften wie Brandschutz.

Abstimmung mit Fenstern & Dachüberstand: Schießscharteneffekt vermeiden

Bei der Planung einer WDVS Dämmung sollten Fenster und Dachüberstand unbedingt mitgedacht werden.

Durch die zusätzliche Dämmstärke wird die Fassade dicker – dadurch „rücken“ die Fenster optisch nach innen. Wenn die Fenster nicht angepasst oder versetzt werden, entsteht der sogenannte Schießscharteneffekt: Die Fenster liegen tief in der Wand, wodurch weniger Tageslicht in die Räume gelangt und die Optik leidet.

Deshalb sollte geprüft werden:

Auch der Dachüberstand spielt eine wichtige Rolle: Durch die zusätzliche Dämmung wird die Fassade dicker, während der Dachüberstand gleich bleibt. Dadurch kann das Dach im Verhältnis „zu kurz“ wirken und die Fassade weniger gut schützen.

In solchen Fällen kann es sinnvoll sein:

Wer Dämmung, Fenster und Dach getrennt betrachtet, riskiert funktionale und optische Nachteile. In der Praxis sollten diese Elemente immer gemeinsam geplant und aufeinander abgestimmt werden.

 

Wann lohnt sich eine WDVS Dämmung?

 

Eine WDVS-Dämmung lohnt sich aufgrund der hohen Anschaffungskosten nur in bestimmten Fällen. Basierend auf hunderten Projekten haben wir einen einfachen Amortisationsrechner gebaut, mit dem Sie die Amortisation für Ihr Gebäude grob überschlagen können.

Eine WDVS Dämmung ist eine der effektivsten Maßnahmen, um den Energieverbrauch eines Gebäudes zu senken und langfristig Heizkosten zu sparen. Mit Kosten von durchschnittlich rund 38.000 € und Einsparungen von bis zu 30 % lohnt sich die Investition vor allem bei unsanierten Bestandsgebäuden.

Durch die staatliche Förderung von bis zu 20 % lassen sich die tatsächlichen Kosten deutlich reduzieren – vorausgesetzt, die technischen Anforderungen werden eingehalten und ein Energieberater wird eingebunden.

Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit sind vor allem der Zustand des Gebäudes, die aktuellen Energiekosten und die richtige Wahl des Dämmstoffs.

Wer unsicher ist, sollte die individuelle Situation genau prüfen – insbesondere, da sich die Einsparungen und die Amortisationszeit je nach Gebäude stark unterscheiden können.

 

Wie lange hält eine WDVS Dämmung?

 

Eine fachgerecht ausgeführte WDVS Dämmung hält in der Regel 30 bis 40 Jahre. Entscheidend sind die Qualität der Ausführung, der gewählte Dämmstoff und die Witterungsbelastung. Der Putz kann mit der Zeit erneuert werden, während die Dämmung selbst meist länger intakt bleibt.

 

Kann eine WDVS Dämmung Schimmel verursachen?

Im Gegenteil: Eine WDVS Dämmung kann das Risiko für Schimmel sogar reduzieren, da die Innenwände wärmer bleiben. Schimmel entsteht meist durch falsches Lüften oder bauliche Mängel – nicht durch die Dämmung selbst.

 

Kann man eine WDVS Dämmung selbst anbringen?

 

Theoretisch ist das möglich, in der Praxis jedoch nicht empfehlenswert. Fehler bei der Verarbeitung können zu Wärmebrücken, Feuchtigkeitsschäden oder Problemen mit der Förderung führen. Für ein dauerhaft funktionierendes System sollte die Umsetzung durch Fachbetriebe erfolgen.

 

Muss eine WDVS Dämmung genehmigen?

 

In den meisten Fällen ist keine Baugenehmigung erforderlich. Allerdings können regionale Vorschriften, Abstandsflächen oder Denkmalschutz eine Rolle spielen. Vor der Umsetzung sollte daher geprüft werden, ob Einschränkungen bestehen.

 

Wie hoch sind die Kosten für ein WDVS?

 

Die Kosten für ein WDVS variieren stark je nach Fassadenfläche und Material. Die meisten Angebote liegen zwischen 30.000€ und 40.000€. Grob lassen sich kosten abschätzen mit 180€ bis 220€ pro m2 Fassadenfläche.

 

⭐ Warum Kunden uns wählen

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Vorbereitung – Fragen von Bauherren 

Wie bereite ich die Wand vor?

Der Untergrund muss fest, trocken und sauber sein. Lose alte Putzreste entfernen, Risse füllen und Löcher schließen. Tiefengrund reguliert die Saugfähigkeit .

Was muss vorab geschützt werden?

Fußböden sollten mit Malervlies oder Folie abgedeckt werden. Steckdosen und Fenster abkleben.

Wann ist der Putz trocken?

Trocknungszeit variiert je nach Dicke; Gipsputz ändert die Farbe. Stoßlüften und Heizen beschleunigen den Prozess.

Welche Putzart für welchen Raum?

Innen: Gipsputz (feuchtigkeitsregulierend).

Bad/Nassbereich: Kalk- oder Zementputz (schimmelresistent).

Außen: Zementputz oder Kunstharzputz (witterungsbeständig).

Wie vermeide ich Risse?

Übergänge zwischen unterschiedlichen Materialien mit Armierungsgewebe überbrücken und Putzprofile (Eckschienen) setzen.

Was tun bei unebenen Wänden?

Putzschienen (Anputzleisten) nutzen, um eine gerade Oberfläche zu gewährleisten.

 

💰 1. Preis- & Kostenfragen

offener Umgang mit der Preispolitik

Was kostet Verputzen pro m²?

Die Kosten für Verputzarbeiten liegen je nach Aufwand und Material in der Regel zwischen 15 und 40 € pro m² für Innenputz und 30 bis 70 € pro m² für Außenputz und 100 und mehr € pro m² für WDVS und energetische Sanierung.
Faktoren wie Untergrund, Schichtdicke und gewünschte Oberfläche beeinflussen den Preis erheblich.

👉 Tipp: Für ein Angebot ist eine Besichtigung sinnvoll.


Wie hoch sind die Kosten für Innenputz / Außenputz und WDVS Vollwärmeschutz?

Innenputz: ca. 15–40 €/m²

Außenputz (Fassade): ca. 30–70 €/m²

Mit Dämmung (WDVS): bis 100 €/m² oder mehr

Außenputz ist teurer, da er wetterfest und langlebig sein muss


Was kostet ein Anstrich pro m²?

Die Kosten für einen einlagigen Egalisationsanstrich liegen ab 6 Euro /qm pro Anstrich

👉 Tipp: Für ein genaues Angebot ist eine Besichtigung sinnvoll.


🧱 2. Technik- & Materialfragen

Welcher Putz ist gut für Altbausanierung? Für Altbauten empfiehlt sich Kalkputz oder Kalk-Zementputz, da diese:  diffusionsoffen sind, Feuchtigkeit regulieren, Schimmel vorbeugen


Welcher Putz eignet sich für das Badezimmer?

Im Bad sollte Kalkzementputz verwendet werden, da er:

feuchtigkeitsbeständig ist, langlebig bleibt

Reiner Gipsputz ist in Nassbereichen weniger geeignet.


Was ist der Unterschied zwischen Kalkputz und Gipsputz?

Kalkputz: atmungsaktiv, schimmelhemmend,

ideal für Altbau

Gipsputz: sehr glatt, schnell trocknend,

ideal für Wohnräume

👉 Kalkputz = gesundes Raumklima
👉 Gipsputz = perfekte Optik


Wie lange muss Putz trocknen, bevor gestrichen werden kann?

Als Faustregel gilt:
1 mm Putz = 1 Tag Trocknungszeit

Je nach Bedingungen dauert es insgesamt etwa 2 bis 4 Wochen, bis der Putz vollständig trocken ist.


Was ist ein Oberputz / Unterputz?

Unterputz: Grundschicht zur Stabilisierung

Oberputz: sichtbare Schicht für Optik und Schutz mineralischer oder organischer Oberputz, empfohlen Silikonahartzputz, diffusionsoffen und rissfest sowie hydrophob selbstreinigend

Beide Schichten sind wichtig für ein dauerhaft gutes Ergebnis.


Wie verputze ich Risse in der Wand?

Riss erweitern und reinigen

Haftgrund auftragen

Armierungsgewebe einlegen

Neu verspachteln und glätten

👉 Wichtig: Ursache der Risse vorher klären!


Warum entstehen Risse im Putz?

Häufige Ursachen:

Bewegungen im Gebäude

falsche Verarbeitung

Temperaturschwankungen

👉 Fachgerechte Ausführung verhindert viele Schäden


Fassade verputzen im Winter – geht das?

Ja, aber nur unter bestimmten Bedingungen:

Temperaturen über +5°C

Schutz vor Frost und Feuchtigkeit

👉 Im Zweifel besser auf geeignete Witterung warten.

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